
Thomas Köck, Chronik der laufenden Ereignisse
Oje, Politkritik-Einheitssulz. Ein Buch, so vorhersehbar-belanglos wie sein Titel.

Oje, Politkritik-Einheitssulz. Ein Buch, so vorhersehbar-belanglos wie sein Titel.

Brüche im Lebenslauf schaffen Resilienz, Problemlösungskompetenz und Flexibilität. Da kann man mit. Aber die Idee, das an Gruppenidentitäten zu knüpfen (Ostdeutsch, Migrationsgeschichte oder sozialer Aufstieg) ist haarsträubend abstrus.

Eine detaillierte Analyse des postmodernen Aktivismus hinter Queer, Gender, Ableismus oder Fat Studies scheitert letztlich daran, diesem Aktivismus mit Liberalismus begegnen zu wollen.

Ideen, die noch nie funktioniert haben, sind auch dann keine Lösung, wenn sie nicht falsch sind.

Lobo skizziert die Idee eines Neuen Vertrauens. Seine Vorschläge für den Weg dorthin überzeugen aber nicht.

Eine mögliche neue moralische Maxime: Wir sollten so handeln, dass spätere Generationen ein gutes Leben führen können. Das gilt nicht nur für Ökologie.


Wie sich Politik mit dem eigenen Wunsch nach laufender Zuspitzung immer weiter von Menschen entfernt.