Michael Hafner

Ich bin Daten- und Digitalisierungsexperte, Wissenschafts- und Technologiehistoriker, Informatiker und Programm-Manager. Aktuell helfe ich in der digitalen Transformation von Mobilität.

Davor war ich Chronikreporter des größten Wochenmagazins, Medienexperte der größten Bank und Datenchef der größten Tageszeitung des Landes.

Den wöchentlichen Datenpolitik-Newsletter gibt es hier:

Peter Thiel: Zero to One

Vielleicht liegt ja in dieser Mischung banaler und kurzsichtiger Tunnelblickperspektiven tatsächlich die überzeugendste Erfolgsstrategie.

Peter Reichl: Homo cyber

Homo cyber steht für Passivität und Ausgeliefertsein. Im Gegensatz zum Homo faber gestaltet der Homo cyber sein Leben nicht.

Alex Tapscott: Web3

Blockchain ist eine schlüssige und nützliche Technologie, aber die konkreten Anwendungsfälle abseits von Bitcoin halten bislang mit den geweckten Erwartungen nicht mit.

Kai-Fu Lee: AI Superpowers

Im Vergleich der AI Superpowers sieht der ehemalige Google China-Chef Tugenden wie eine Kultur des Scheiterns, radikalen Marktfit und grenzenlosen Einsatz eher bei China.

Saeed Aldhaheri: Digital Nation

Zukunftsstrategien für alles, klare Ausrichtung auf internationale Rankings, klare Zielvorgaben und gut gefüllte Startup-Fonds sind die Zutaten für digitale Transformation in den Arabischen Emiraten.

Cory Doctorow: Enshittification

Wenn sich der Nutzen von User zum Unternehmen hin verschiebt, werden Produkte und Services immer schlechter. Das ist eine der zentralen Konsequenzen der Ausbildung großer digitaler Plattformen, meint Doctorow. Der Ausweg liegt darin, Plattformen ersetzbarer zu machen.

Tim Berners-Lee: This is for Everyone

Nach der Verbreitung des Web steht jetzt seine Entgiftung im Vordergrund. In einer Mischung aus Autobiographie und Manifest erzählt Berners-Lee von neuen technischen Ansätzen, die dabei helfen sollen.

Jimmy Wales: Trust

Die Schwäche von Wales‘ Vertrauens-Analyse: Nichts ist falsch, nichts ist neu, und die beschriebenen Probleme haben wir trotzdem.

Curtis Yarvin Gray Mirror Disturbances

Curtis Yarvin: Gray Mirror. Disturbances

Yarvin ist eine Art Yuval Harari für altkluge ewige Gymnasiasten, die gern ein wenig radikaler wären. Seine Theorien sind ein Unsinns-Karussell, das vom Schwindelgefühl seines Publikums angetrieben wird.

Die Krise des Erklärens

Viele Erklärungen sind bloß Performances, die nichts anderes vermitteln, als dass der Erklärende die Position des Wissenden beansprucht.