200 Jahre Marx – Zeit für die Ausmal-Postkarten

200 Jahre Marx – Zeit für die Ausmal-Postkarten

Kinder wissen ja gar nicht mehr, wofür CCCP eigentlich steht.
Im Zuge der 200 Jahre Karl Marx-Feierlichkeiten ist mir ein wesentlicher Aspekt in der Würdigung seines Werks abgegangen. Warum ist Marx eigentlich noch nicht die neue Leitfigur der Awareness- und Selfnessbewegung, der Befindlichkeits-Coaches und der Du-musst-dein-Leben-ändern-Prediger? Ein meditativer Ego-Marxismus wäre überaus zeitgemäß.
Immerhin war Marx einer der ersten, der großflächig Unzufriedenheit diagnostiziert hat, Ursachen dafür bestimmt und Schuldige gefunden hat: Entfremdung (von den Produktionsbedingungen), übersteigerter Shareholder-Value und Leistungsdruck, der uns am schönen und gemütlichen Posen stört, sind ja auch heute noch unsere Lieblingsthemen.
Als Philosophiestudent war mir Marx immer zu praxisorientiert. Bis hierher wäre ich ja noch mitgekommen, der ökonomische Teil danach war mir zu bodenständig. Aber ich möchte durchaus die Transformation zum neuen Säulenheiligen der Mentalcoaches, Lebensberater, Urban-Veggie-Fastfood-Entrepreneure und Ich-mach-auch-mal-was-anderes-Manager anregen.

CCCP – Carl’s Creative Colouring Postcards

Und weil die jungen Leute heute gar nicht mehr wissen, wofür CCCP stand, widmen wir ihm einen Monat nach seinem 200. Geburtstag die ersten Exemplare von CCCP – Carl’s Creative Colouring Postcards.
Zum Ausmalen und Ausfüllen.

Kostenloser pdf-Download für den meditativen Malspaß:

Karte 1

Karte 2

Michael Hafner

Michael Hafner

Daten- und Digitalisierungsexperte, Wissenschafts- und Technologiehistoriker, Informatiker und Journalist

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