
Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Gekränkte Freiheit
Die Überhöhung der eigenen Autonomie leugnet gesellschaftliche Abhängigkeiten. Manche nennen es Freiheit, für andere ist es libertärer Autoritarismus.

Die Überhöhung der eigenen Autonomie leugnet gesellschaftliche Abhängigkeiten. Manche nennen es Freiheit, für andere ist es libertärer Autoritarismus.

Transformation, Vision, Revolution – billiger macht mans ja heute nicht mehr. Ein Plädoyer für mehr Respekt für kleine Schritte.

Roboter und Künstliche Intelligenzen haben keine Emotion. Allerdings sind sie sehr wohl moralische Akteure – denn sie können zur Verrohung von Menschen beitragen.

Poschardt ist ein wenig lustig, dabei aber ein exzessiver Langweiler. Wieder ein Buch, das besser auch ein E-Mail hätte sein können.

Kann man mit Digitalregulierungen aufkeimende faschistische Tendenzen bekämpfen? In diesem Essay werden gleich viele Kinder mit dem Bade ausgeschüttet.

Viele politische Bücher der letzten 20 Jahre sind schlecht gealtert, dieses besonders schlecht.

Autonomie ist wichtiger als Intelligenz. Aber Kurzweils Hoffnung auf technische Problemlösungen für alles ignoriert Politik und andere menschliche Schwächen – und auch einige andere sachliche Entwicklungen unserer Zeit.

Wissenschaft gestaltet die Welt, statt sie nur zu beobachten und Chaos in der Quantenwelt bringt Ordnung im Alltag durcheinander.