
Die Krise des Erklärens
Viele Erklärungen sind bloß Performances, die nichts anderes vermitteln, als dass der Erklärende die Position des Wissenden beansprucht.

Viele Erklärungen sind bloß Performances, die nichts anderes vermitteln, als dass der Erklärende die Position des Wissenden beansprucht.

Politische Bücher der letzten 20 Jahre sind oft schlecht gealtert, theologische Bücher offenbar noch schlechter.

Prosa-Miniaturen sind das ideale Format für Zhadans Sprache zwischen blumiger Metaphorik und radikaler Nüchternheit.

Cyber-Realismus als kritische Perspektive gegen Cyber-Utopismus und Internet-Zentrismus: Digital ist nicht prinzipiell gut und freie Information allein schafft noch keine gute Welt.

Wie lässt sich afrikanische Philosophie- und Geistesgeschichte schreiben?

Die Popkultur unseres Jahrhunderts ist eine Leerstelle, die an wirtschaftlichen und politischen Kriterien gemessen wird statt an künstlerischen. Das ist auch ein soziales und politisches Problem.

Tagebuchartige Notizen erzählen von der Wohldosiertheit des Terrors im russischen Alltag.

Eine akribisch recherchierte Aufforderung, in der Bewertung von Nutzen und Nachteil der Digitalwirtschaft für unser Leben präziser zu sein. Weder KI noch Big Data sind die nächste Gutenberg-Presse.