Shitstorm, est. 1877

Die Meinungswut der Medienmachtmenschen kannte schon früh wenig Grenzen.

Auch nicht schlecht: Die Meinungswut der Medienmachtmenschen kannte schon früh wenig Grenzen. Als bekannt wurde, dass Telefongespräche abhörbar sind, verstieg sich George Jones, damals Herausgeber der „New York Times“, 1877 zu einem blutrünstigen Leitartikel, der in folgender Passage gipfelte: „Eine Erfindung, deren Konsequenz die absolute Stille ist, kann gar nicht genug verdammt werden. Und während Gewalt immer abgelehnt werden sollte – sogar Gewalt zur Selbstverteidigung -, so besteht doch wenig Zweifel daran, dass der Tod der Erfinder und Hersteller des Telefons das notwendige Vertrauen wiederherstellen würde, das aus Sicht der Finanziers essentiell für eine lebendige Wirtschaft ist.“ – Fundstück aus „The European“

telefon

Michael Hafner

Michael Hafner

Zufallsempfehlungen

Jö, Meinungswut!

Herrlich: Eine Gruppe von Herausgebern und PR-Bossen, die selbstverständlich noch nie mit den Instinkten ihrer Leser und Zielgruppen gearbeitet haben, immer nur mit deren Intellekt,

“Awesome” ist das neue “ähhh”

Ich besitze ja keinen Fön. Also war ich vergangene beim Pioneers Festival in der Hofburg … Nein, ich mag und schätze das Pioneers Festival. Aber was ich mir nicht verkneifen kann: „Amazing“ und „Awesome“ sind das neue „ähhh“ …

Sonst noch neu

Francis Fukuyama, Identity

Fukuyamas Analyse des Identitätsbedürfnisses findet auch keine neuen Lösungen. Das ist aber weniger sein Problem als das von Identitätspolitik.

Bubi braucht Beachtung

Sie betreiben irgendwelche Consulting- und Coaching-Buden und schaffen es manchmal vorübergehend, die Verachtung, die ihnen entgegenschlägt, als Relevanz auszugeben.