Poetry Slam – Julian Heun, Lassmann

Ich kannte Julian Heun nicht. Seinen Records zufolge eine Bildungslücke. Gestern habe ich ihn live gesehen – und tja…, der “Lassmann” ist echt alles, wovor sich ein Mann fürchtet: “… Verpasste Möglichkeiten ziehen wie Kunstfliegerformationen in einem Looser-L vorüber, all die Frauen, die ich mich nicht anzusprechen getraut habe ziehen in einer Reihe an mir vorbei, all die Eierköppe, die ich nicht Eierköppe genannt habe, ziehen in einer anderen Reihe an mir vorbei, dann küssen die Frauen die Eierköppe und die verpassten Möglichkeiten fliegen als Herzformation darüber… “. Hier in voller Länge.



Michael Hafner

Michael Hafner

Zufallsempfehlungen

Sonst noch neu

Zygmunt Bauman, Wieder allein

Allein sein ist nichts Schlechtes. Man muss nur bereit sein, sich zu bewegen Verantwortung zu übernehmen und für sich selbst zu sprechen – dann kann immer noch so etwas wie Ethik existieren.

LauraWiesboeckInbessererGesellschaft

Laura Wiesböck, In besserer Gesellschaft

Ich kann auch nach der Lektüre nicht sagen, welches Problem Wiesböck in diesem Buch thematisiert. Das liegt höchstwahrscheinlich daran, dass ich eine grundlegend andere Auffassung von Problem habe.

Hannah Arendt, Über das Böse

Zählen meine Regeln oder die der anderen? Arendt zeichnet die Verschiebung moralischer Regeln von innen nach außen nach und zeigt, warum Verantwortung, Verhandeln und Verstehen die wichtigsten Eckpfeiler gegen „das Böse“ sind.

Was alles gesagt werden muss

Zwei Bücher von jungen Autorinnen, die manchmal sehr weit ausholen, werfen für mich die Frage auf, welchen gemeinsamen Boden man noch teilt. Und was warum neu beschrieben werden muss.

Die Greta-Grenze

Polarisierung ist eine Art Volkssport – vor allem zu Belustigung von Wahlkämpfern und Kommentatoren. Dabei lohnt es sich vor allem darauf zu achten, wer sich worüber polarisiert erregen kann.