
Aber die Aufklärung …!
“Wissen wir es denn nicht besser?”, würden wir alle, die gegen die Vernunft anrennen, gern fragen. Aber diese Frage ist kurzsichtig.

“Wissen wir es denn nicht besser?”, würden wir alle, die gegen die Vernunft anrennen, gern fragen. Aber diese Frage ist kurzsichtig.

Mediendebatten rund um den ORF sind vor allem ein Schlachtfeld für Dogmatiker ohne Erfahrung im Geschäft.

Rimbauds eigene Briefe kratzen ziemlich heftig an seinem Image des draufgängerischen Aussteigers.

Technik, Technologie und Wissenschaft sind Teil einer Lebenswelt und keine unabhängigen Monolithen, die neben Natur, Kultur und Gesellschaft stehen. Vor 40 Jahren war diese These neu.

Die Idee, mit Daten Probleme lösen zu wollen, ist etwa so absurd wie die Vorstellung, Problemen und Folgen des Klimawandels sei mit der Erfindung des Thermometers bereits ausreichend begegnet.

Daten können viel bewirken, aber sie wirken nicht von allein. Sie müssen in Prozesse und Organisationen übergehen – auch wenn das manchen als unwürdige Entzauberung erscheint.

Können Maschinen handeln? Inwiefern besitzen sie Agency? Und was sagt unsere Einstellung dazu über unseren Technikbegriff aus?

Wir sind Nobelpreis – und Wissenschaftskommunikation, zeigt sich einmal mehr, beschränkt sich auf zwei Phasen. Erstens: “Großartig!” Zweitens (hinter vorgehaltener Hand): “Wieso eigentlich?”