
Valentin Mudimbe: The Invention of Africa
Wie lässt sich afrikanische Philosophie- und Geistesgeschichte schreiben?

Wie lässt sich afrikanische Philosophie- und Geistesgeschichte schreiben?

Biografische Wurzeln in Nordafrika als prägende Elemente postmoderner Theorie – und als Ausgangspunkt zu einer Verteidigung von Postmoderne und Dekonstruktion gegen mutwillige Missverständnisse und akrobatische Fehlinterpretationen.

Eine ausführliche Analyse einiger früher afrikanischer Texte, die sich aber etwas zu lange mit vorbereitenden Fragen (Was ist Afrika? Was ist Philosophie) beschäftigt, um die eigentlich gesuchten Antworten zu geben.

Brutalismus ist so zu verstehen wie Humanismus. Nur nicht so freundlich.

Das Buch tritt an, um Halbwissen und Vorurteile zu entkräften, aber auch nach der Lektüre können doch alle ihre eigenen Klischees bestätigt sehen.

Gefängnismemoiren als indirektes Sittenbild einer verzweigten und vielschichtigen Diktatur, in der letztlich niemand mehr weiß, wer eigentlich das Sagen hat.

Rimbauds eigene Briefe kratzen ziemlich heftig an seinem Image des draufgängerischen Aussteigers.

Ich schreibe über die afrikanischen Autorinnen und Autoren, die ich lese. Nicht so sehr, um etwas über afrikanische Literatur zu erzählen, sondern um die Namen der SchriftstellerInnen im Gespräch zu halten.